Endspurt!

Ab Ende dieser Woche wäre unsere Kleine kein Frühchen mehr! Das bedeutet, es könnte dann jeden Tag losgehen. Oh, wir sind so hibbelig! Die Kliniktasche steht schon fertig gepackt bereit, und eigentlich ist es nun nur noch ein langes Warten. Dabei soll ich doch auf Ratschlag von Müttern die letzte Zeit alleine noch genießen, da es eine große Umstellung sein wird, wenn plötzlich jemand deine komplette Aufmerksamkeit will und du dich nicht mehr um dich selbst kümmern kannst. Das werde ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, wenn es soweit ist, denn jetzt gerade könnte es nicht schnell genug für mich gehen!

Nennt mich oberflächlich, aber am meisten interessiert mich gerade, wie die kleine Aennie wohl aussehen wird. (Natürlich soll sie gesund sein – das steht außer Frage!) Wird sie Steves tolle grüne Augen haben? So wie ich blond sein oder eine dunkle Wuschelmähne bekommen? Es heißt ja immer, dass das eigene Kind das schönste der Welt sein wird. Aber aus Gesprächen mit anderen Frauen habe ich gelernt, dass man den kleinen neuen Erdenbürger nicht auf Anhieb süß finden muss. Und es ist auch nicht schlimm, wenn man das kleine Etwas erst einmal gar nicht so knuffig findet, wie man erwartet hat. Denn Babys kommen selten frisch gewaschen zur Welt.

blog22_2Aber dennoch ist es wohl ein unbeschreibliches Gefühl, und die meisten können sich nicht vorstellen, dass dieses Wesen in ihrem Bauch gelebt hat. Mir geht es auch so, ich merke Tritte und Schluckauf und kann mir einfach nicht vorstellen, dass in meinem Bauch ein kleiner Mensch lebt. Aennie reagiert stark auf ihren Papa, und so stell ich mir jetzt schon vor, dass sie mal Papas kleine Prinzessin werden wird. Er selbst bestätigt das natürlich auch und plant schon Partner-Outfits, bei denen ich nicht mitspielen darf. Es sei ihm vergönnt.

Wir werden uns beide noch umschauen, wenn Aennie ihren eigenen Kopf durchsetzt und uns merken lässt, dass jetzt sie regiert. Aber selbst darauf freu ich mich einfach tierisch! Immerhin ist es mein kleines Baby! Das gibt es so nicht nochmal – und es wird etwas ganz Besonderes sein. Ein wenig Bammel habe ich natürlich vor der Geburt! Aber ich versuche, gelassen an die Sache ranzugehen. Ich habe keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht, aber mich vorher trotzdem mit dem Thema auseinandergesetzt. Es ist hilfreich, die Stadien der Geburt zu kennen, um den Vorgang zu verstehen und einem etwas die &bdquoAngst“ zu nehmen. Einfach nicht verrückt machen lassen – denn raus muss es schließlich irgendwie! So, und jetzt geh ich mich mal vom Warten ablenken!

Eure Mau

Endspurt! was last modified: Juli 7th, 2017 by ALVI – Alfred Viehhofer GmbH & Co. KG