Die optimale Schlafumgebung ist der Schlüssel für gesunden Babyschlaf

Wie man sich bettet, so liegt man. Dieses Sprichwort trifft auch für die Kleinsten unter uns zu. Denn nichts ist wichtiger für gesunden und sicheren Babyschlaf als die optimale Schlafumgebung. Richtig gebettet wird das Risiko des plötzlichen Kindstods minimiert.

Bunte Dessins und eine unglaubliche Auswahl an unterschiedlichen Varianten machen es Eltern nicht leichter die richtige Wahl beim Kauf der Kinderbettausstattung zu treffen. Die optimale Schlafumgebung eines Säuglings und Kleinkindes muss jedoch ganz anderen Kriterien entsprechen als nur der Optik. Gesunder Schlaf und besonders hoher Schutz vor dem plötzlichen Kindstod können nur durch geeignete Matratzen und gut sitzende Kinderschlafsäckchen gewährleistet werden.

Die gesunde Schlafumgebung – was ist das?
Säuglinge und Kleinkinder benötigen in der Regel mindestens vierzehn bzw. zwölf Stunden Schlaf pro Tag. Daher ist die richtige Ausstattung der Schlafumgebung essentiell für die Gesundheit und die optimale Entwicklung des Kindes. Maßgeblich entscheidend für eine gute Kinderbettausstattung sind Matratze und Matratzenbezug. Die Schlafumgebung komplettiert der richtige und vor allem passende Kinderschlafsack, der anstatt einer Bettdecke verwendet werden sollte.

Alle verarbeiteten Materialen sollten eine geringe Schadstoffbelastung, einen hohen Baumwollanteil und eine große Atmungsaktivität aufweisen. „Unser neues Material Tencel® ermöglicht beispielsweise durch seine winzigen Fibrillen ein angenehm trockenes Schlafklima und ist dabei noch kuschelweich“, so Stepahnie Viehhofer, Inhaberin und Geschäftsführerin von Alvi. „Wir bieten es sowohl für unsere Matratzenbezüge als auch für unsere Baby-Mäxchen® Schlafsäcke als Stoffvarianten an.“

Die richtige Matratze als Basis für guten und sicheren Schlaf
Die beste Basis für eine optimale und gesunde Schlafumgebung ist die richtige Matratze. Diese sollte sich qualitativ durch vier Merkmale auszeichnen. Besonders wichtig, auch im Hinblick auf das Risiko des plötzlichen Kindstods, ist ein gutes Belüftungssystem der Matratze, das die CO2-Rückatmung und einen Hitzestau verhindert. Gute Matratzen sind in der Lage Feuchtigkeit abzuführen und saugen diese nicht auf. Auch der Bezug der Matratze sollte diesen Ansprüchen entsprechen, atmungsaktiv und bei mindestens 60°C waschbar sein.

Schlafsack statt Bettdecke - mehr Sicherheit und Geborgenheit
Neben der Matratze ist es besonders die Ausstattung des Bettchens selbst, das eine gesunde Schlafumgebung ausmacht. Auf Decken, Kissen, Nestchen, Betthimmel und auch Moskitonetze sollte verzichtet werden, da sie ein hohes Risiko für Überwärmung und Rückatmung darstellen. Fachleute wie Hildegard Joch von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ empfehlen die Verwendung von Babyschlafsäcken.

Um sich in der großen Auswahl zurecht zu finden sollten Eltern vor allem auf die richtige Größe achten. Für Babyschlafsäcke gilt: herauswachsen – nicht hineinwachsen! Ist der Schlafsack zu groß besteht die Gefahr, dass das Kind hinein rutscht und ersticken kann. Ein zu großer Schlafsack kann darüber hinaus vom Kind nicht ausreichend mit eigener Körperwärme gefüllt werden und es besteht die Gefahr der Auskühlung. Als Faustregel gilt: Körperlänge minus Kopflänge plus zehn Zentimeter. Auch Hals- und Armausschnitte müssen optimal passen. Der Finger eines Erwachsenen sollte zwischen Hals und Halsausschnitt passen um einen optimalen Sitz zu gewährleisten.