Sport macht Spaß…

Ich war eigentlich immer ein recht sportlicher Mensch. Als ich nach zwei Kreuzbandrissen meinem geliebten Basketball den Rücken kehren musste, fiel es mir allerdings schwer, mir Alternativen zu suchen. Ich bin kein Jogger, kein Walker, kein Schwimmer. All das mag mal ganz nett sein, aber auf Dauer macht es mir keinen Spaß. So kam ich auf’s Fitnessstudio und seine Angebote: Krafttraining sowie verschiedene Kurse. Das hat mir wider Erwarten richtig gefallen, da es abwechslungsreich ist und man sich mal auf Ausdauer, mal auf Kraft konzentrieren kann. Mein Lieblingskurs war ein heftiger Bauchmuskel-Aufbau-Kurs. Richtig hart – extrem gut. Aber damit war mit der Schwangerschaft auch sofort wieder Schluss. Ebenso wie mit dem Klettern, zu dem ich über meinen Mann gekommen bin und das ich mangels Training nicht besonders gut kann, das mir aber immer Freude bereitet hat – egal ob drinnen oder draußen. Tai-Bo oder andere Kurse, bei denen man sich sehr verausgabt bzw. die mit Hüpfen und Springen verbunden sind, soll man auch lieber meiden. Also was nun? Kein Sport mehr? Keine Alternative! Nur noch Geräte? Auch wieder langweilig…

Am Anfang der Schwangerschaft stellte sich diese Frage allerdings zunächst nicht: Ich war froh, wenn ich von der Arbeit zu Hause war und mich hinlegen konnte: Extreme Müdigkeit, oft Kopfschmerzen, Übelkeit – keine schönen Voraussetzungen für einen sportlichen Abend. Inzwischen ist das ja aber glücklicherweise vorbei und ich steige aber abends immer, wenn ich mich aufraffen kann, nochmal auf’s Rad – und bin zusätzlich doch noch zu einer Art Walker geworden! Zwar ohne Gruppe, ohne Stöcke, ohne Technik. Aber ich liebe es, mit strammem Schritt durch die Natur zu laufen. Ich versuche das möglichst oft in meine Woche einzubauen – und wenn es mal nur eine halbe Stunde ist. Hilft übrigens auch gegen Rückenschmerzen!

Was ich auch immer noch leidenschaftlich betreibe ist Wandern. Dem steht ein kleiner Babybauch ebenfalls nicht im Weg. Erst am Wochenende hat uns das tolle Herbstwetter wieder in die Natur gezogen – es war herrlich! Natürlich suchen wir uns moderate Strecken aus. Richtige alpin wird es nicht mehr, aber vier bis fünf Stunden mit dem einen oder anderen Hügel sind durchaus noch drin. Hoffentlich noch recht lange. Falls das – bauch- oder wetterbedingt – mal nicht mehr so gut geht, habe ich auch schon einmal vorgebaut und mich bei einem Wassergymnastikkurs angemeldet. Mal schauen, wie der so ist – ich werde euch davon berichten!
Bis dahin!
Karina

Sport macht Spaß… was last modified: Juli 7th, 2017 by ALVI – Alfred Viehhofer GmbH & Co. KG